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» Das Lebewesen mit den wenigsten Chromosomen... (04.04.2007)
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» Exkurs: Japanische Stemmeisen (10.12.2012)
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03.07.2004
    Schlitzrüssler überlebten Chicxulub-Einschlag
 


Jetzt sind sie vom Aussterben bedroht.

Zwei merkwürdige, Insekten fressende Säugetierarten aus der Karibik, die Schlitzrüssler, repräsentieren eine urtümliche Familie der Säugetiere, die sich schon vor 76 Millionen Jahren von anderen Säugetier-Familien trennte. Das stellten Stephen O'Brien vom amerikanischen National Cancer Institute und Kollegen durch molekulargenetische Untersuchungen fest.

 
Quelle: http:// www.wissenschaft.de
 

13.03.2004
    Wie Nilhechte bei Gesprächen Spannungen aufbauen
 


Ungewöhnliche Regelung im Gehirn der Fische steuert elektrische Impulse, mit denen die Tiere kommunizieren


Nilhechte kommunizieren mit verschiedenen Abfolgen elektrischer Impulse. Wie das Gehirn der Fische diese verschiedenen Sprachmuster steuert, haben amerikanische Biologen jetzt aufgeklärt: Durch eine Rückkopplung verhindert ein übergeordneter Gehirnbereich, dass die Tiere ständig und unkontrolliert Impulse aussenden. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Biology (Bd. 207, S. 1073).

 
Quelle: http://www.wissenschaft.de
 

    Mut zahlt sich für Meisen nicht immer aus
 

Die Umweltbedingungen bestimmen, welche Persönlichkeit sich durchsetzt


Der Charakter einer Meise entscheidet über ihre Lebenstüchtigkeit. Welche Vogelpersönlichkeiten besonders erfolgreich sind, ändert sich jedoch mit den Umweltbedingungen. So ziehen in einem Jahr mutige Kohlmeisen die meisten Jungen auf, im nächsten Jahr sind es dagegen die vorsichtigen Tiere. Niederländische Biologen von der Universität Groningen haben mit dieser Beobachtung eine neue Antwort auf die Frage gefunden, warum es überhaupt unterschiedliche Persönlichkeiten bei Mensch und Tier gibt: Es gibt keine Persönlichkeit, die in jeder Umwelt gleich erfolgreich ist. Das gilt zumindest für Meisen, wie die Zoologen um Joost Tinbergen in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences (Online-Vorabveröffentlichung DOI 10.1098/rsp.2004.26780) berichten.

 
Quelle: http://www.wissenschaft.de/
 

23.11.2003
    Wolfsspinnen: Das "erste Mal" prägt das spätere Sexualleben
 


Begegnungen mit Männchen in der Jugend entscheiden über Sex oder Kannibalismus


Ob ein Wolfspinnenweibchen ihren Partner auffrisst oder sich mit ihm paart, hängt ganz von ihren Erfahrungen im jugendlichen Alter ab. Das berichtet die amerikanische Wissenschaftlerin Eileen Hebets von der Cornell-Universität in Ithaka.

Die Wolfsspinne Schizocosa uetzi vollführt ein kompliziertes Werberitual, bei dem die männlichen Tiere besonders ihre Vorderbeine zum Einsatz bringen. Hebets untersuchte nun, welche Eigenschaft der Jungendfreunde das spätere Verhalten der Spinnenweibchen bestimmt. eringe kommunizieren mithilfe ihrer Gedärme: Sie drücken Luft aus ihrer Schwimmblase in den Analtrakt und erzeugen damit pulsierende Töne. Diese zumindest bei Fischen bislang unbekannte Art der Lautäußerung haben kanadische und schottische Wissenschaftler nun erstmals nachgewiesen.

 
Quelle: http://www.wissenschaft.de
 

06.11.2003
    Flexibler Fisch in Sachen Sex
 


So riesig das Great Barrier Reef vor der australischen Ostküste ist, herrscht in ihm dennoch Wohnnungsnot: Es mangelt an großen Korallenstöcken, in denen Fische wie die Korallengrundel (Gobiodon histrio) paarweise brüten können. Für Jungtiere ist es deshalb schwer, ein Heim und einen paarungswilligen Partner zu finden.

 
Quelle: Zeitschrift: Spektrum der Wissenschaft
 

31.10.2003
    Legende über Lemminge als Lüge entlarvt
 


Nicht vermeintlicher Massenselbstmord, sondern Raubtiere sind für die extremen Schwankungen der Bevölkerungsdichte von Lemmingen verantwortlich. Das berichten Biologen der Universitäten Helsinki und Freiburg nach jahrelangen Lemming-Beobachtungen. Glaubtet ihr etwa auch an diese Legende? Wie findet ihr das Ergebnis der Forschung?

 
Quelle: http://www.landespflege-freiburg.de/forschung/lemming.html
 

30.10.2003
    Gänse haben keine Angst vor Krokodilen?
 

In Südafrika (genau gesagt im Ndumo Wilderness Camp) bin ich diesen Sommer auf eine Situation gestoßen, die sowohl den dort ansässigen Rangern als auch den anderen Besuchern Kopfzerbrechen bereitete: Obwohl Krokodile Vögel (Gänse, Enten und sogar Störche) fressen, wenn sie Hunger haben, scharen sich diese merkwürdigerweise ohne jegliche Angst um den Ruheplatz der Krokodile.

Obwohl ein "Sicherheitsabstand" eingehalten wird, ist es doch sehr fragwürdig, wieso sich die Opfer in die Unmittelbare Nähe ihrer Fressfeinde begeben. Eine mögliche Theorie meinerseits ist, dass die Krokodile ausschließlich im Wasser fressen und die Gänse demzufolge nur im Wasser vor ihren Feinden fliehen, an Land dagegen nicht. Doch auch mit dieser These bleibt noch die Frage offen, wieso die Krokodile nur im Wasser fressen, obwohl ihre Beute direkt vor ihren Mäulern rumhüpft und sie nur zuschnappen bräuchten... Fragen über Fragen, die in einer Diskussion Forum beantwortet werden könnten.

 
Quelle: Ndumo Wilderness Camp
 

07.03.2003
   Verhaltensbeobachtungen an Buntbarschen am Beispiel von Apistogramma cacatuoides
 

Apistogramma cacatuoides ist ein Mitglied der Gattung Cichlidae und vorwiegend im Amazonaseinzugsgebiet beheimatet. Dort werden sog. „Weißwasserflüsse“ bevorzugt, besonders Flachwasserstellen werden gerne aufgesucht. Diese Art besitzt im Laufe der Evolution sehr groß ausgebildete Zungenbodenknochen und ihre Zeichnung ist die typische der Zwergbuntbarsche. In dieser Art wird Harembildung bevorzugt und sie sind Höhlenbrüter. Wie fast alle Zwergbuntbarsche besitzen sie ein ausgeprägtes Revierverhalten, sie besitzen ein erblich festgelegtes Bewegungsspektrum zur Revierverteidigung. Auch ist diese Art wie nur wenige andere dazu befähigt, Geschlechtsdimorphismus zu betreiben. Gegenüber anderen Fischarten verhält sich A. cacatuoides eher zurückhaltend und betrachtet sie nicht als unmittelbaren Feind.

Die ausführliche Version dieser Beobachtungen finden Sie im Anhang.

 
Download: Verhaltensbeobachtungen an Buntbarschen am Beispiel des Kakadu-Zwergbutbarsches (Apistogramma cacauoides).pdf (5437x heruntergeladen)
 

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