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04.03.2007
   Collembola - Springschwänze
 


Collembolen (Springschwänze) gehören zu den Hymenoptera (Hautflügler), darüber hinaus zu den Pterygota (geflügelte Insekten) und schließlich zu den Arthropoden.

Insekten haben normalerweise 11 Abdominalsegmente, die Collembola hingegen nur sechs, welche schon während der Embryonalentwicklung angelegt werden. Collembola werden zu den Entognatha gezählt, da ihre Mundwerkzeuge in einer Mundtasche liegen und äußerlich nicht sichtbar sind. Charakteristisch für die meisten dieser flügellosen Tiere ist ihre Sprunggabel (Furca), die sich am vierten Abdominalsegment befindet. Sie besteht aus drei Teilen: dem basalen Manubrium, den langen paarigen Dentes und terminal an diesen je einer kurzen Hakenstruktur, dem Mucro. Zwischen Manubrium und Dentes befinden sich cutinisierte 'Zähne', die genau in die Haken einer Struktur am dritten Abdominalsegment, des Retinaculums, hineinpassen und so die Furca ventral am Abdomen unter Spannung festhalten. Bei einer Reizung des Tieres schnappt diese Verbindung auf, die Mucrones bohren sich in den Untergrund und der Collembole vollführt einen ungerichteten, für diese kleinen Tiere gleichwohl erstaunlich weiten Sprung (Name!) aus der Gefahrenzone. Bei vielen im Boden lebenden (edaphischen) Arten ist die Furca allerdings zurückgebildet. Allen Arten gemein ist der hinter den Beinen gelegene Ventraltubus (Collophor), der sich am 1. Abdominalsegment befindet und vermutlich für den Wasser- und Elektrolythaushalt eine wichtige Rolle spielt. Von den weltweit etwa 7500 beschriebenen Arten findet man in Europa immerhin 2000. Nach den Milben sind sie zahlenmäßig die häufigsten Gliedertiere im Boden, ein durchschnittlicher europäischer Ackerboden kann einige 100.000 Collembolen pro Quadratmeter enthalten.

Die verschiedenen Collembola-Gattungen haben sich im Laufe der Evolution in ihrer Morphologie auf ihre Lebensräume spezialisiert. Obwohl alle das Bodensubstrat bewohnen, so haben sich die einzelnen Arten auf die unterschiedliche Beschaffenheit ihres Substrates spezialisiert – von warmen und trockenen Boden bis hin zum weichen, feuchten, kühlen, tiefen Waldboden. Bodenoberflächenbewohnende Arten wie Entomobrya und Tomocerus sind relativ groß, haben typischerweise einen mit Haaren oder Schuppen bedeckten Körper, relativ lange Beine, eine gut entwickelte Furca, lange Antennen und gut ausgebildete Augen. Diese morphologischen Eigenschaften erlauben ihnen, eine variablere Umgebung zu tolerieren, sich schnell fortzubewegen und sich vor Austrocknung besser zu schützen. Foisomia, Isotoma, Onychirurus und Hypogastrura leben tief im Substrat, haben kurze Beine und Antennen, eine kurze oder nicht vorhandene Furca. Onychirurus ist überdies augenlos. Diese Eigenschaften erlauben es ihnen, sich leicht in dessen Zwischenräumen bzw. Poren des Substrats fortzubewegen. Auch zwischen einer dichten Blattdecke können sie aufgrund ihrer geringen Körpergröße und Extremitätenlänge die Zwischenräume besser als die großen Arten überbrücken.

Eine detailisertere Ausfühung finden Sie im Anhang.

 
Download: Collembola-Anpassung an Bodenstrata.pdf (2380x heruntergeladen)
 

02.03.2007
   Soziale Aspekte des Nahrungserwerbs bei Fischen
 


Lebewesen folgen dem Selbsterhaltungstrieb. Dazu gehört einerseits die Absicherung des Lebensraumes gegen eventuell vorkommende Fressfeinde als auch die Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme. Werden Lebewesen allerdings vor eine Entscheidung gestellt, was denn wichtiger sei, so entscheiden sie abhängig von ihrer momentanen Lage.
In diesem Experiment soll der Guppy (Poecilia reticulata) als Modellorganismus für die sozialen Aspekte des Nahrungserwerbs verwendet werden. Als heutzutage von vielen Aquarianern gehaltener „Millionenfisch“ ist sein Vorteil aufgrund seiner hohen Vermehrungsrate die leichte Beschaffbarkeit.

Guppys trennen sich unter der Voraussetzung der Aufrechterhaltung des visuellen Kontaktes räumlich vom Schwarm, um Nahrung zu suchen; aus diesem Grund führt eine große Schwarmgröße zum schnelleren Auffinden von Nahrung.
Ist die Möglichkeit des visuellen Kontaktes nicht gegeben, entfernen sich die Guppys eher von kleinen Schwärmen als von größeren, da der Vorteil der Mitgliedschaft in einem großen Schwarm nicht durch eine erfolgreiche Nahrungssuche aufgewogen wird. Kleinere Schwärme hingegen werden eher zur Nahrungssuche verlassen, da sie im Gegensatz zu einem großen Schwarm keinen sonderlich großen Vorteil bieten. (Je mehr Individuen in einem Schwarm vorhanden sind, desto mehr Augen zum Auffinden von Fressfeinden und Nahrung sind vorhanden)

Eine ausführliche Form der Untersuchung finden Sie im Anhang.

 
Download: Der Guppy als Modellorganismus für soziale Aspekte des Nahrungserwerbs.pdf (1082x heruntergeladen)
 

01.03.2007
   Der Meersalat
 


Die Gattung Ulva der Klasse Ulvophyceae, eine Klasse der Grünalgen ist als Meersalat bekannt.

Sie wächst weltweit entlang der Küsten gemäßigter Klimazonen. Die Art bildet einen schimmernden, flachen, ein bis zwei Zelllagen dicken Thallus. Dieser kann bis zu einem Meter lang werden. Durch Rhizoide der Basalzellen kann die Pflanze am Grund verankert werden, da sie zu den Algen gehört, besitzt sie keine echten Wurzeln.

Jede Zelle besitzt einen Zellkern und einen Chloroplasten. Die Arten sind meist anisogam und durchlaufen einen isomorphen Generationswechsel.

 
Quelle: Raven/Evert/Eichhorn: Biologie der Pflanzen
 

28.02.2007
   Kuckucks-Käfer
 


Parasiten müssen oft über ein spezifisches Verhaltensrepertoire verfügen, um einen Wirt besetzen zu können.

Käferlarven, z.B. die Art Atemeles pubicollis parasitieren in den Nestern von Ameisen der Gattung Myrmica und Formica. Sie fressen dort die Larven der Ameisen, werden aber von diesen geduldet, da sie besondere Drüsen haben, aus denen Attraktivstoffe synthesisiert werden. Diese Attraktivstoffe imitieren wahrscheinlich ein Ameisenpheromon, denn durch die Wirkung dieses Pheromons werden die Ameisen dazu gebracht, die Käferlarven sogar noch stärker zu füttern und zu pflegen als die arteigenen Larven.
Das Fütterungsverhalten ihrer Wirtsameisen wird zudem noch durch ein spezielles, auf die Ameisen abgestimmtes Bettelverhalten ausgelöst.

Auch die geschlechtsreifen, ausgewachsenen Käfer haben die Möglichkeit der Pheromonsynthese, durch das sie von Ameisen in ihr Nest getragen und gefüttert werden.

Das Überleben der Parasiten wird also nur dadurch gesichert, dass sie sich an das chemische und mechanische Kommunikationssystem ihrer Wirte angepasst haben.

 

27.02.2007
   Nestbauverhalten von Webervögeln
 


Bei komplexen Bewegungssequenzen stellt man sich die Fragen, inwieweit das Verhalten von seinen eigenen Konsequenzen beeinflusst wird.

Webervögel (Ploceidae) beuen komplizierte Hängenester. Es gibt auch polygame Webervögelarten, die parallel mehrere Nester bauen, daher ist der Ablauf einer starren Verhaltenssequenz wohl ausgeschlossen. Ein weiterer Beweis gegen die starre Verhaltenssequenz ist die perfekte Reparatur bei Zerstörung von Nestbestandteilen.

Genauere Verhaltensbeobachtungen führten zu einer hypothetische Lösung des Problems: Der männliche Webervogel sitzt stets am unteren Nestrand, von wo aus er steroetypische Dreh- und Flechtbewegungen ausführt. Da diese Bewegungen bei Neubau sowie Reparatur gleich sind, können die arttypischen Baubewegungen immer zur korrekten Nestform führen.

So lässt sich ein komplexes Resultat durch eine Ausführung von mehreren einfachen Verhaltensweisen erzielen.

 
Quelle: Wehner/Gehring: Zoologie
 

25.02.2007
   Zoologie-Vordiplom-Zusammenfassung
 

Nach einer Woche Arbeit habe ich meine Zusammenfassung der Zoologie für meine Vordiplomsprüfung abgeschlossen. Ich denke, dass der Inhalt auch anderen Leuten bei ihrer Vordiplomsprüfung weiterhelfen könnte.

Enthalten sind folgende Themen:

Ökologie
Besiedlung eines Lebensraums
Unterschiede zwischen Prädatoren und Parasiten
Logistische Wachstumsgleichung
Ökologische Nische
Autökologie, Synökologie
Symbiosen
Verteilung von Organismen im Lebensraum
Globale Erderwärmung: Anzeichen, Entstehung, Ursachen, wie verhindern, welche Gefahr
Ozonloch: Wirkung, Ursachen, wie verhindern, welche Gefahr

Evolutionsbiologie
Welche Rolle spielen Mutationen bei der Evolution
Mechanismen der Artbildung
Artenvielfalt Tangajikasee, Galapagosinseln, Korallenriff, Antarktis
Prinzipien der phylogenetischen Systematik (Apomorphie, Plesiomorphie)
Entstehung von mittelozeanischen Rücken
Evolutionsraten von Makromolekülen
Hardy-Weinberg-Gesetz

Zellbiologie
Endosymbiontentheorie
Unterschiede zwischen Prokaryonten und Eukaryonten
Querschnitt eines Flagellums
Unterschiede tierische und pflanzliche Zelle

Zoologische Systematik
Insekten - Unterteilung mit Beispielen
Crustaceen
Daphnien, Querschnitt
Schwämme - Zelltypen
Coelenterata
Mollusca
Regenwurm - Querschnitt

Stoff- und Energiewechsel
Aerobe Energiegewinnung
Anaerobe Energiegewinnung
Respriratorischer Quotient
Relation Körpergewicht/Energieumsatz
Grundumsatzrate, Aktivitätsumsatz

Ernährung
Herbivore, Omnivore, Carnivore, Saprophage
essentielle Nahrungsstoffe
intra- und extrazelluläre Verdauung
Verdauungstrakte
Verdauungsenzyme der Wirbeltiere
Saures Medium im Magen
Wiederkäuermagen

Atmung/Blut
Kiemen, Schwimmblase
Lungen, Vogellunge
Tracheen
Blutfarbstoffe
Hautatmung
Blutbestandteile
Blutgefäßsysteme
Blutgerinnung
Immunreaktion

Ionen-/Osmoregulation
Ionenpumpen, Ionenkanäle
Osmoregulierer, Osmokonformer
Exkretionsmechanismen, Wirbeltierniere

Thermoregulation
poikilotherme Tiere, homoiotherme Tiere
Thermokonformer, Thermoregulierer

Hormonale Kontrolle
Was sind Hormone
Wichtige Hormone
Steuerungd er Hormonaktivität
Menstruationzyklus
Häutung vom holometabolen Insekt
Pheromone

 
Andere News: Zoologie-Zusammenfassung
 
Download: Zusammenfassung Vordiplom Zoologie.pdf (8802x heruntergeladen)
 

23.02.2007
   Nahrungsaufnahme und Zelltypen bei Porifera
 


Schwämme (Porifera) sind Strudler, die kleine, im Wasser verteilte Nahrungspartikel sowie gelöste organische Moleküle aufnehmen. Der Geißelschlag der Choanocyten (Kragengeißelzellen) zeiht über winzige Poren große Wassermengen in den Körper. Ein Choanocyt fängt Nahrungsteilchen in dem schleimbedeckten, aus Mirkovili aufgebauten Kragen, welcher die Geißelbasis umgibt. Die Partikel werden con den Choanocyten endocytotisch aufgenommen und in den dabei gebildeten Nahrungsvakuolen beginnt die intrazelluläre Verdauung.
Der teilweise verdaute Inhalt mancher Nahrungsvakuolen wird Amoebocyten übertragen, welche den Verdauungsvorgang abschließen. Die Amoebocyten verteilen die Nährstoffe auf die übrigen Zellen des Schwammes.

Schwämme haben kein Nervensystem, kein Sinnesorgan, keine speziell differenzierte Muskelzellen und haben keinerlei echte Organe. Sie bestehen aus Zellverbänden. Die Zelltypen sind:
Amoebocyten = alle amoböid beweglichen Zelltypen, sind phagocytotisch tätig
Archaeocyten = amoböid beweglich, totipotent, Nahrungstransport, Schwammwachstum, Regneration, Oogenese
Sklerocyten = sezernieren Sklettnadeln (Sklerite), amöboid beweglich
Collenchyten = dendritisch, Spannfunktion in der Mesogloea
Pinacocyten = äußeres Epithel aus Exophinacocyten (außen) und Endopinacocyten (innen)
Choanocyten = Kragengeißelzellen, besetzen die Wandungen der Kanäle und der Geißelkammern, sie sind der Antrieb für den Wasserfluss durch den Schwamm
Spongioblasten = bilden die Kittsubstanz Spongin, die den Zusammenhalt der Nadeln gewährt
Lophocyten = dendritisch, hinterlassen bei ihrer gerichteten Bewegung durch die Mesogloea Kollagenfasern
Trophocyten = bilden Lipidgranula und deponieren sie in Schollen. Ernährungsfunktion bei Oogenese.
Thesocyten = dotterreiche Zellen in der Gemmula, entstehen aus Lipidgranula phagocytierenden Amoebocyten

 
Quelle: Campbell: Biologie, Wehner/Gehring: Zoologie, Kükenthal:Zoologisches Praktikum
 

21.02.2007
   Orientierungsverhalten von Plathelminten
 

Am Kopf dieses Plattwurmes (Plathelminthes) befinden sich zwei Augenbecher mit Photorezeptoren, die Nervenimpulse ins Gehirn senden.
Bei den Photorezeptoren handelt es sich um Pigmentbecherocellen.
In diesen befinden sich Zellen mit Abschirmpigmenten, die die Photorezeptoren beschatten, so dass nur das Licht, das durch die Öffnung des Bechers tritt, die Rezeptoren stimulieren kann.

Das Gheirn instruiert den Wurm, sich so lange zu drehen, bis die Lichtempfindung der beiden Augen minimal und für beide Seiten gleich ist. Durch diesen Mechanismus kann sich das Tier vom Licht fortbewegen.

Platheliminthen bewegen sich immer vom Licht weg, sind also negativ phototroph. Dadurch entsteht auch die Strudelbewegung der Plathelminthen, wodurch einieg Vertreter ihrer Gattung auch als "Strudelwürmer" bezeichnet werden.

 
Quelle: Campbell: Biologie
 

19.02.2007
   Botanik-Vordiplom-Zusammenfassung
 

Hi @ll!

Nach einer Woche Arbeit habe ich meine Zusammenfassung der Botanik für meine Vordiplomsprüfung abgeschlossen. Ich denke, dass der Inhalt auch anderen Leuten bei ihrer Vordiplomsprüfung weiterhelfen könnte.

Enthalten sind folgende Themen:

Molekularer Bau der Zelle
Die Pflanzenzelle
Die Struktur von Membranen und ihre Funktion
Energiefluß
Atmung
Photosynthese, Licht und Leben
Zellvermehrung
Phycophyta-Algen
Moose
Gefäßpflanzen (Phaeophyta, Gymnospermen, Angiospermen)
Zellen und Gewebe des Pflanzenkörpers
Die Wurzel: Bau und Entwicklung
Der Sproß: Primärer Bau und Entwicklung
Sekundäres Dickenwachstum von Sprossachsen
Die Pflanzenhormone
Einfluß externer Faktoren auf Pflanzenwachstum
Boden und Ernährung der Pflanzen
Transport von Wasser und gelösten Substanzen in Pflanzen

 
Andere News: Botanik-Zusammenfassung
 
Download: Botanik Vordiplom Zusammenfassung.pdf (10962x heruntergeladen)
 

16.02.2007
   Agressivität von Piranhas
 

Agressive Verhaltensweisen treten beim Roten Piranha Pygocentrus natteri bei der Fortpflanzung, beim Beutegreifen und im Jungfischschwarm auf.

In einer frühen Phase der Entwicklung beißen Piranhas in die Flossen ihrer Artgenossen. In einer späteren Phase kann es auch zu Kannibalismus kommen. Adulte Fische greifen beim Beuteschlagen und bei innerartlichen Attacken immer von hinten an. Der Ernährungszustand beeinflußt die Angriffsbereitschaft des attackierenden Fisches. Gesundheitszustand, Größe, bestimmte Verhaltensweisen und die Populationsdichte beeinflussen Attacken auf Artgenossen.

bei Angriffen auf Artfremde können Gesundheitszustand, bestimmte Verhaltensweisen, Farbe und Körperform der Beutefische als auslösende Faktoren wirken.

 
Quelle: Frank Velte, Opel-Zoo
 

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